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                                                                                                                                                                                                                                                Samstag, 16. September 2006

 

Zurück zur Homepage Im Norden Starkregen                                      Newsletter SF DRS Meteo
   
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





 

Bis Montagabend gibt vor allem in den zentralen und westlichen Landesteilen grosse Regenmengen.

WETTERLAGE
Ein Tiefdrucksystem mit Zentrum südöstlich der Schweiz bestimmt das Wetter. Im Bereich einer dazugehörigen, beinahe stationären Störungszone kommt es auf der Alpennordseite bis Montag zu ergiebigen Regenfällen. Der Schwerpunkt verlagert sich am Sonntag von der Ostschweiz in die zentralen und westlichen Landesteile. Am Montag nimmt die Intensität des Regens allmählich ab.

AKTUELLE SITUATION
Von Samstagabend bis Sonntagmittag gab es in der östlichen Landhälfte ergiebiger Regen. Im Flachland
10 bis 50 mm, in den Alpen 30 bis 90 mm.
Teils entspricht dies zwei Drittel der Menge, welche sich normalerweise in einem Monat summiert.
Es kam zu Rutschungen und Überflutungen von kleineren und mittleren Bächen. In der übrigen Schweiz waren die Mengen geringer.

PROGNOSE UND REGENMENGEN
Der Schwerpunkt des Regens verlagert sich von der Ostschweiz und Zürich in die zentralen und westlichen Landesteile. Ganz im Westen sind die Mengen geringer. Am Montag nimmt die Intensität des Regens allmählich ab. Erwartete Mengen total:
Flachland verbreitet 30 bis 70 mm. Voralpen, Napfgebiet und Jurabogen 70 bis 100 mm und teils mehr!

AUSWIRKUNGEN
Die Gefahr von Überflutungen bei kleineren und mittleren Gewässern verlagert sich rasch mit dem Hauptniederschlagsgebiet. Die Flüsse reagieren träger: Die höchsten Pegelstände im Unterlauf beispielsweise der Thur, Töss und Reuss werden erst in einigen Stunden erwartet. In den Flüssen der zentralen und westlichen Landesteile sowie der Nordwestschweiz treffen die Höchststände noch später ein. Der Anstieg der Seepegel dauert voraussichtlich bis zum Dienstag an. Hier ist die Hochwassergefahr nur unklar. Die Gefahr von Hangrutschen besteht im ganzen Regengebiet.

Weitere Entwicklung
Am Dienstag fällt vereinzelt noch etwas Regen. Ab Mittwoch sind die Regenmengen unbedeutend.

Matthias Sänger, SF METEO
Update vom: 17.09.2006, 13.30

Zum Wetter: www.meteo.sfdrs.ch
 

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