|
Bis Montagabend gibt vor allem in den zentralen und westlichen
Landesteilen grosse Regenmengen.
WETTERLAGE
Ein Tiefdrucksystem mit Zentrum südöstlich der Schweiz bestimmt das
Wetter. Im Bereich einer dazugehörigen, beinahe stationären Störungszone
kommt es auf der Alpennordseite bis Montag zu ergiebigen Regenfällen.
Der Schwerpunkt verlagert sich am Sonntag von der Ostschweiz in die
zentralen und westlichen Landesteile. Am Montag nimmt die Intensität des
Regens allmählich ab.
AKTUELLE SITUATION
Von Samstagabend bis Sonntagmittag gab es in der östlichen
Landhälfte ergiebiger Regen. Im Flachland
10 bis 50 mm, in den Alpen 30 bis 90 mm.
Teils entspricht dies zwei Drittel der Menge, welche sich normalerweise
in einem Monat summiert.
Es kam zu Rutschungen und Überflutungen von kleineren und mittleren
Bächen. In der übrigen Schweiz waren die Mengen geringer.
PROGNOSE UND REGENMENGEN
Der Schwerpunkt des Regens verlagert sich von der Ostschweiz und
Zürich in die zentralen und westlichen Landesteile. Ganz im Westen sind
die Mengen geringer. Am Montag nimmt die Intensität des Regens
allmählich ab. Erwartete Mengen total:
Flachland verbreitet 30 bis 70 mm. Voralpen, Napfgebiet und Jurabogen 70
bis 100 mm und teils mehr!
AUSWIRKUNGEN
Die Gefahr von Überflutungen bei kleineren und mittleren Gewässern
verlagert sich rasch mit dem Hauptniederschlagsgebiet. Die Flüsse
reagieren träger: Die höchsten Pegelstände im Unterlauf beispielsweise
der Thur, Töss und Reuss werden erst in einigen Stunden erwartet. In den
Flüssen der zentralen und westlichen Landesteile sowie der
Nordwestschweiz treffen die Höchststände noch später ein. Der Anstieg
der Seepegel dauert voraussichtlich bis zum Dienstag an. Hier ist die
Hochwassergefahr nur unklar. Die Gefahr von Hangrutschen besteht im
ganzen Regengebiet.
Weitere Entwicklung
Am Dienstag fällt vereinzelt noch etwas Regen. Ab Mittwoch sind die
Regenmengen unbedeutend.
Matthias Sänger, SF METEO
Update vom: 17.09.2006, 13.30
Zum Wetter: www.meteo.sfdrs.ch
Zurück
|